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Geliebtes Indien – Ein Reisebericht, Teil 5: Welcome to paradise!

Auf Varkala waren wir sehr gespannt. Im Reiseführer, den wir, wie immer, nur oberflächlich durchgeblättert hatten (ich weiß nicht, woran es liegt, aber immer, wenn ich Reiseführer lese, überkommt mich eine bleierne Müdigkeit), stand nicht viel über Varkala. Ich las was von einem North Cliff und einem South Cliff, von tollen Stränden, von Geheimtipp und Hippies, Ayurveda, Natur. Das genügte, um meine Neugierde zu schüren. Die letzten paar Kilometer, die wir im Taxi unseres Kamikaze-Taxifahrers zubrachten, führten uns durch üppigen, grünen Dschungel, der in Kerala fast überall gegenwärtig ist, durch das dichte Blätterwerk erspähte ich prächtig anmutende Häuser, oder besser gesagt, Villen. Villen in Indien? Es gibt sie. In Kerala sind sie prächtig und bunt: türkis, rosa, grün, gelb, pink. Wunderbar. Staunend schaute ich aus dem Fenster und dachte, wie so oft auf dieser Reise, über Klischees, Vorurteile und festgefahrene Denkmuster nach. Reisen hilft enorm, sich über eben Genanntes hinwegzusetzen. Die Straße wand sich in Serpentinen durch das Grün und kleine Ortschaften, unser Fahrer raste hupend, starren Clint Eastwood-Blickes voran und verlangte uns auf den letzten paar Metern noch ein paar Schweißtropfen ab. Ich tippe mal auf Inkarnation eines berühmten Rennfahrers. Wir erreichten Varkala lebend. Das ist immer wieder schön 🙂

Nach einem kleinen, wortreichen Schlagabtausch lernten wir, dass man  in Kerala bei längeren Fahrten stets auch die Rückfahrt eines Taxis bezahlen muss. Das mussten wir erstmal verdauen, aber ehrlich muss man sagen, hätten wir das auch vorher klären können, anstatt uns über den Preis von 14 Rupien/km (1 € entspricht etwa 75 Rupien) zu freuen und ins Taxi zu springen. Unsere Unterkunft, wieder eins dieser typischen homestays, wie es sie in Kerala allerorts gibt, machte einen sehr gepflegten Eindruck. Ein homestay, wie der Name schon impliziert, bedeutet, man wohnt im home des Besitzers. In der Regel sind dies kleinere Unterkünfte mit 3-6 Zimmern, sehr gemütlich, sehr individuell, und man kommt in den Genuss einer Gastfreundschaft und Fürsorge, wie man sie lange suchen muss. Unser homestay lag unmittelbar beim berühmten North Cliff, aber eben nur unmittelbar, was uns veranlasste, nach 2 Nächten eine neue Unterkunft zu beziehen, die direkt am North Cliff lag. Direkter geht nicht. Saß man auf dem Balkon, hatte man das Gefühl, die Beine über das Cliff baumeln lassen zu können, vor dir, unter dir das weite Meer, über dir der Himmel. So hatten wir uns das vorgestellt.

Varkala. *seufz* Wir sind jetzt seit 3 Wochen zurück, und immer noch bin ich im Kopf sehr häufig in Kerala, vor allem in Varkala. Ich glaube, meine Seele bummelt immer noch dort herum und weigert sich zurückzukommen. Ach, liebe Seele, dann bleib halt noch ein bisschen. Ich kann doch ja so gut verstehen 😉 Varkala ist wirklich faszinierend. So etwas hatten wir nie zuvor gesehen. Der kleine Ort liegt auf Klippen, die sich in ein North und ein South Cliff unterteilen. Das South Cliff st kleiner und etwas ruhiger, das North Cliff ist ein wenig größer und belebter. Ein schmaler Pfad schlängelt sich entlang des Cliffs, auf der einen Seite bunte Ladenzeilen mit Cafés, Restaurants, Shops, Ayurveda- und Yogazentren, auf der anderen Seite fällt das Cliff steil ab, unten der weite Strand und das grenzenlose Arabische Meer. Diese Farben! Diese Weite! Ich zeig euch jetzt mal, warum meine Seele nicht zurückkommen will:

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Noch Fragen? Dies ist nur eine Ansicht dieses grandiosen Wunders der Natur. Und das den ganzen Tag – was für ein Luxus fürs Auge, für den Geist und für die Seele. Wir verbrachten Stunden damit, von einem Café zum nächsten zu schlendern und uns auf den, für diesen Ort typischen, Holzterrassen im 1. OG dieser atemberaubenden Optik hinzugeben:

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Ihr könnt mich jetzt ein bisschen verstehen, oder? Varkala ist für mich so ein Ort, den man findet und an dem man gerne ein Weilchen bleibt – darf auch gerne länger sein. An den man wiederkehren will. Und an den man schmerzlich sehnsuchtsvoll zurückdenkt. Als wir dort waren, war es kurz vor Hochsaison und alles war beschaulich und ruhig. Nicht viele Touristen, überwiegend Franzosen, Italiener, Australier, Kanadier, Deutsche, ein paar Russen…wobei ich gestehen muss, dass Russen auf dem Yoga-Tripp für mich ein wenig gewöhnungsbedürftig sind…aber das mit den Klischees im Kopf hatten wir schon weiter oben 😉 Dafür gab es im gleichen Verhältnis indische Touristen. Und das hat uns gut gefallen. In meinem Kerala-Reiseführer steht: „In Indien wird es nicht gerne gesehen, in der Öffentlichkeit Zärtlichkeiten auszutauschen oder zu viel nackte Haut zu zeigen. Auch der Genuss von Alkohol und Rauschmitteln ist verpöhnt.“ Ob die jungen indischen Mädels, Jungs und Paare, die in Tops, Hot-Pants, Hand in Hand, Mund an Mund und mit Joint vor dem Sonnenuntergang am Strand diesen Reiseführer auch gelesen haben? *lach* 

Ich lass euch jetzt mal mit den Varkala-Eindrücken ein bisschen alleine, morgen erzähl ich mehr über diesen traumhaften Ort, see you 🙂

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Geliebtes Indien – Ein Reisebericht, Teil 4: On the road in Kerala :-)

Egal, ob man in Kerala oder sonstwo in Indien on the road ist: on the road ist in Indien ein waghalsiges Abenteuer. Man braucht Nerven wie Stahlseile. Und gesundes Gottvertrauen. In Indien passieren sehr viele Verkehrsunfälle, vor allem gefürchtet sind die zahlreichen Frontalzusammenstöße, leider häufig mit tödlichem Ausgang. Sitzt man in Indien erstmal auf der Rücksitzbank eines Autos oder einer Riksha, fängt man automatisch an zu beten. Ich absolviere die Fahrten meist gebannten Blickes vorne raus durch die Windschutzscheibe und schließe in besonders haarigen Situationen einfach die Augen. Auch diesmal gingen mir bei jeder Fahrt existentialistische Gedanken durch den Kopf. Ich sag es mal so: Der indische Gedanke an verschiedene Widergeburten macht in diesem Land in vielerlei Hinsicht Sinn 😉 Und der Glaube daran, dass die zahlreichen Verkehrspolizisten die Dinge im Griff haben.

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Meist füge ich mich nach einer Weile meinem Schicksal, vertraue darauf, dass ich noch nicht „dran“ bin und gehe dazu über, das indische Leben seitlich heraus aus der Scheibe zu beobachten. Egal wo man rausschaut, vorne, seitlich oder hinten, überall passiert so viel, dass Stunden vergehen wie im Flug. Auf Indiens Straßen ist immer Prime time. Ich liebe dieses Autokino aus ganzem Herzen. In Kerala läuft das Ganze tatsächlich etwas moderater ab als in Nordindien zum Beispiel. Ich erinnere mich noch lebhaft an eine längere Busfahrt in Rajasthan, während der ich erleben durfte, dass Autos, Busse und LKWs ohne jeglichen Einsatz des Blinkers oder sonstiger Verkehrszeichen, mitten auf der Autobahn wendeten, sie kreuzten und ähnliches. Der Höhepunkt war, als uns ein Pferd mit Reiter auf der Autobahn überholte. Im Galopp. Ich glaube, das war der Zeitpunkt, in dem ich meiner Seele kurzfristig einfach Urlaub gab. In Kerala ist das mit dem Verkehr zwar etwas weniger wild, aber für europäische Verhältnisse wild genug. Ihr müsst euch das in etwa so vorstellen: eine zweispurige Straße. Beide Spuren eher schmal als breit. Seitliche Begrenzung Fehlanzeige, denn die Straßen gehen nahtlos in nicht vorhandene Bürgersteige über :-). Auf diesen 2 Spuren fahren in beide Richtungen PKWs, LKWs, Busse, Minibusse, Mopeds, Rikshas und Fahrräder. Jeder überholt jeden zu jeder Zeit in halsbrecherischem Tempo. Aus 2 Spuren werden dann gerne mal 6-7 Spuren. Sehr beliebt ist das Szenario: Dein Taxi überholt ein vor dir fahrendes Fahrzeug. Sofort setzt dein Hintermann an, dich in 3. Spur noch schnell zu überholen. Und nicht selten taucht am rechten Rand Überholer Nummer 4, z. Bsp. ein irrer Mopedfahrer, auf. Das Ganze kommt dir auch im Gegenverkehr entgegen. Es gibt so gut wie keine Ampeln oder Verkehrsregeln, das Einzige, das zählt, ist konstantes Hupen und ein böser, entschlossener Clint Eastwood-Blick. Gehupt wird als Aufforderung (Hau ab!), als Frage (Hallo? Ist da hinter der Kurve jemand?), als Drohung (Weg da, sonst mach ich dich platt!) oder aus Lust und Laune. Den berüchtigten Clint Eastwood-Blick habe ich mehrfach erleben dürfen. Meist im Rückspiegel wahnsinniger Taxi- und Rikshafahrer. Ich weiß nicht, welche Fahrzeuge ich am schlimmsten finde. Sie sind alle schlimm. Aber vielleicht sind die Schlimmsten doch die Busse. Nicht ganz zu Unrecht nennt man eine indische Überland-Busfahrt auch Himmelfahrtskommando.

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Was jetzt nicht heißt, dass dies Fußgänger, Ziegen, Kühe und Hunde davon abhält, zu jeder Zeit spontan die Fahrbahn zu überqueren 🙂

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Auch wenn ihr jetzt denkt, die Katerwolf ist eine Irre, ich sag euch nur: Lasst euch davon nicht abhalten, nach Indien zu fahre. Das Leben ist immer ein Abenteuer und ein totales, unberechenbares Risiko obendrein. Mit dem Unterschied, dass man sich bei uns in scheinbaren Sicherheit wiegt. In Indien ist das pralle Leben auf der Straße, zu jeder Zeit sichtbar. Leben, Tod, Freude, Leid. Nichts wird versteckt. Man kann es lieben oder hassen. Wenn man der Typ dafür ist, liebt man es – für immer. Mitlesende Indienliebhaber werden mir Recht geben. Ich für meinen Teil genieße es immer, wenn sich in mir nach einer Weile Überlandfahrt eine gewisse fatalistische Grundhaltung breitmacht und ich mich dem hingebe, was sich meinem Auge bietet. Das ist grundsätzlich etwas ganz anderes als in meinem Heimatland Deutschland. Denn wenn man im dicht besiedelten Indien unterwegs ist, ständig kleinere und größere Ortschaften passiert, sieht man unter anderem dies: schöne Frauen in farbenfrohen Saris (macht mich immer wieder aufs Neue froh), die im Bundesstaat allseits beliebten Streiks und kleine stolze Jungs in der bemalten Riksha des Vaters 🙂

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Etwas, dass mich in Indien stets fasziniert, ist die unglaubliche Fülle an Schulkindern. In Kerala ist man sehr stolz auf den hohen Bildungsstandard. Tatsächlich findet man in nahezu jeder Ortschaft mindestens 1 Jungen- und 1 Mädchenschule, Internate und Colleges säumen den Weg, Schulen der schönen Künste (College of Music and fine arts), und in Kerala gibt es ein hohes Bestreben, Mädchen auszubilden. Die lachenden, in ihren Schuluniformen so adrett aussehenden Schulkinder zu beobachten, ist einfach nur schön. Zumal man in Indien nie „nur“ Beobachter ist, immer wird man zeitgleich genau so beäugt. In diesem Fall von lachenden Schulkindern, die einem ein fröhliches „Hello“ entgegenrufen:

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Denkt man an Indien, denkt man zumeist auch an Indiens Religionen. Hindus, Buddhisten, Moslems, Sikhs, Christen und einige Unterreligionen leben in Indien dicht beieinander. In einigen Teilen mit heftigen Konflikten, in anderen widerum friedvoll. In Kerala ist man auf eine Sache besonders stolz: auf das friedliche Miteinander der einzelnen Religionen. In Kerala gibt es überwiegend Christen, aber auch sehr viele Hindus und Moslems. Noch nirgends auf der Welt habe ich gesehen, dass in einem Ort eine Kirche neben einer Moschee neben einem Hindutempel stehen. In Kerala ist das die Norm. Das Besondere ist, dass viele Gläubige in alle religiöse Häuser gehen. Mit Erstaunen sah ich Moslems aus Kirchen und Christen aus Moscheen kommen und Hindus vor einer Statue des heiligen Georg niederknien. Wie auch immer, ist man in Indien unterwegs, wird einem die tief verwurzelte Religiosität bewusst. Auch das liebe ich, weil es ein Fest für die Sinne ist. Insbesondere, wenn man zu einer Zeit der religiöser Feste unterwegs ist:

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Ihr seht schon, ich komme wieder ins Schwärmen, aber seht selbst, kennt ihr so etwas aus Deutschland? Ich jedenfalls habe noch nie einen Transporter gesehen, der zur gleichen Zeit Sessel und Passagiere transportiert. Die einen anlachen, mit den Köpfen wackeln und fröhlich „Hello“ rufen 🙂

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3 Wochen Chile: Kotzen auf dem Vulkan

Ob ihr es glaubt oder nicht: Ich habe es tatsächlich geschafft, den weltberühmten Vulkan Osorno vollzukotzen. Vermutlich bin ich die Erste. Kriegt man dafür eigentlich eine Auszeichnung oder wird an der Stelle gar eine Plakette installiert? „Hier kotzte am 20.11. Frau Katerwolf in hohem Bogen auf den Vulkan.“?

Nach dem Genuss eines typisch chilenischen Gerichts in einer typisch chilenischen Hafenkneipe ging es mir am nächsten Morgen ausgesprochen schlecht. So schlecht, dass ich vorsichtshalber das Frühstück ausfallen ließ. Auf die Fahrt rauf auf den weltberühmten Vulkan Osorno wollte ich jedoch nicht verzichten. Obwohl mir zugegebenermaßen bei dem Gedanken auf eine 2-stündige Wanderung zum Aussichtspunkt eher mulmig war. Die Fahrt war beeindruckend. Über Serpentinen ging es immer weiter hinauf und noch immer weiter.

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Man hatte das Gefühl von allen Seiten schaue einen der Osorno an. Der Osorno ist wirklich majestätisch. Und aktiv. Sehr sogar. Er gilt als brandgefährlich. Die Wetterumschwünge, die einen beim Aufstieg ereilen können, sind legendär, ihre Opfer sind zahlreich. So mancher kam vom Aufstieg nicht zurück. Wir hatten nur einen kleinen, ungefährlichen Aufstieg zu einem Aussichtspunkt vor uns und das Wetter konnte prächtiger nicht sein. Der Osorno zeigte sich uns an diesem Tag in voller Pracht.

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Die Serpentinen machten meinem Magen zu schaffen, so dass es mir, als wir oben ankamen, eindeutig übel war. Allerdings war die Ankunft im Schnee so beeindruckend, dass ich meine Übelkeit vergaß und mich kurze Zeit später mit der Gruppe auf den Aufstieg machte.

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Ich war noch nicht wirklich weit gekommen, als ein ganz grässliches Gefühl von mir Besitz ergriff. Ich fühlte mich mit einem Mal so schwach und elend, dass ich meine Beine kaum heben konnte. So etwas hatte ich auch noch nicht erlebt. Tapfer machte ich noch 5 Schritte und blieb, auf meinen Wanderstock gestützt, stehen. „Jetzt komm schon, du Trödel!“ schallte es mir von oben entgegen. Ich wollte noch sagen: „Ich kann nicht“, das ging dann aber nicht mehr. In hohem Bogen erbrach ich mich und dachte noch dabei: „Oh Gott, das gibts doch nicht, jetzt kotze ich tatsächlich den Osorno voll. Wie peinlich ist das denn!“ Spätestens hier wurde der Gruppe bewusst, dass ich nicht trödelte. Mein Mann kam zurück und schleppte mich zurück ins Aussichtscafé, wo ich bei 2 Tassen Schwarztee allmählich wieder Farbe ins Gesicht bekam. Danach ging es mir erstaunlicherweise wieder gut. Das muss mir erstmal einer nachmachen, oder?

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3 Wochen Chile: Patagonien, nasse Füße und rettender Rotwein

Ein Wecker, der um 3 Uhr morgens klingelt, ist immer ein böser, blöder Wecker, egal wo auf dieser Welt. So kam es, dass um halb vier 16 mäßig gut gelaunte Reisende im Minivan Richtung Flughafen saßen. Zum Glück hatte am Flughafen die Kaffebar schon offen, und kurze Zeit später konnte man schon zaghaft lächelnde Gesichter sehen, die sich bewusst wurden, wo sie waren (Chile) und wo es gleich hingehen würde (Patagonien). Und sich im Flieger bewusst wurden, wie lang Chile ist, denn der Flug von Santiago nach Punto Arenas dauert schon paar Stündchen. Punto Arenas. Raus aus dem Flieger. Moment mal, waren es in Santiago nicht noch 30 Grad gewesen? In Punto Arenas waren es etwa 5. Waagerechter Regen. Aha. Als wir im Reisebus unter grauem Himmel durch eine graue Landschaft in Richtung Pinguinkolonie fuhren, war die Stimmung in der Gruppe nicht berauschend.

Auch als wir 1 Stunde später bei den Pinguinen ankamen, war die Freude zunächst verhalten. Wir stapften durch die Patagonische Landschaft, fotografierten Pinguine, und nur ein paar Wagemutige äußerten erste Freudebekundungen darüber, wie SCHÖN die Landschaft sei. Die Mehrheit grummelte in verschiedenen, deutschen Dialekten vor sich hin.

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Nachdem alle Kameras mit Pinguinfotos versorgt waren und der Regen einem zaghaft blauem Himmel wich, ging es weiter in Richtung Puerto Natales, unserer 1. Übernachtung in Patagonien. Es ging aber nicht einfach so weiter. Schließlich waren wir aktiv unterwegs. Und 1 Stunde später schon wieder raus aus dem Bus, um einen ersten, kleinen Spaziergang von etwa 2 h zu absolvieren. „Nehmts bitte oalle Regensachen mit. Auch RegenHOSEN. Und wasserfeste Wanderschuhe. Und nehmts bitte warme Untersachen mit. Es KANN sein, dass es regnet!“ rief uns Fritz motiviert entgegen. Regenhosen? Wasserdichte Wanderschue? Thermounterwäsche? Wie jetzt? Meine Gedanken wanderten zu meinem Koffer, in dem sich kurze Hosen, Trekkingsandalen und jede Menge T-Shirts tummelten. Wir hatten zwar beide warme Trekkingjacken dabei und gut eingelaufene Wanderschlappis. Aber nix wasserdicht. Nix Regenhose. Nix Thermounterwäsche. Während wir also beobachteten, wie die Gruppe sich professionell in Skiunterwäsche und regenfeste Oberkleidung, Handschuhen und Mützen hüllte, ging mir noch der verwegene Gedanke durch den Kopf: „Maßlos übertrieben. Völlig hysterisch. Hier ist jetzt Sommer und auch, wenn es regnen sollte, dann nur kurz und das mit der Kälte konnte auch nur ein vorübergehendes Phänomen sein.“ Denkste. 15 Minuten später öffnete der Himmel seine Schleusen und ich kam 2 Stunden später triefnass mit vor Wasser quietschenden Schuhen am Bus an. Scheiße. Während ich versuchte, heimlich meine tropfnassen Schuhe am Busventilator zu trocknen und vor mich hinschlotterte, dämmerte mir, dass wir womöglich komplett falsch gepackt haben. Ein tiefes Gefühl von Zweifel und Melancholie überkam mich, da, in dem Bus.

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Meine zaghafte Frage, wann es denn wärmer werden würde, beantwortete Fritz auf seine unverkennbar mitleidlose Art mit: „In Zentralchile wird´s wärmer, dafür regnets mehr. Trocken und warm hast du es dann in der Atacama. In 2 Wochen.“ Das hört sich jetzt vielleicht doof an, aber ich war kurz vor Heulen, auch, weil es mir so saupeinlich war, was ich in meinem Koffer hatte. Ich, die Weltreisende, hab gepackt wie Baby. Pfui, schäm dich. So saß ich also voll des Selbstmitleids im Bus und erst der Anblick von Puerto Natales, dieser faszinierenden Stadt, irgendwo am Ende der Welt, riss mich aus meinen trüben Gedanken.

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Nach einer heißen Dusche in unserem kleinen, windschiefen Holzhotel und einem Gang durchs Städtchen zum typisch chilenischen Restaurant ging es mir wieder besser. Und nach einem gigantisch guten Rinderfilet und einer exzellenten Flasche roten Chilenen war die Welt nicht nur in Ordnung, sondern wunder-, wunderbar. Übrigens ging es allen Mitreisenden so, die sich nun, warm, satt und trunken, allesamt von Griesgramen zu Partyknallern gewandelt hatten. Die Stimmung hätte nicht besser sein können. Und ich lernte meine Sitznachbarin Nele kennen, mit der ich noch viel Spaß haben sollte! Mutig outete ich mich als Pack-Vollhorst und bekam spontan 1 Satz warme Unterwäsche, 1 Regenhose und Trekkingsstöcke geliehen. Am nächsten Morgen fasste ich einen entscheidenden Entschluss: Ich kaufte mir wasserdichte Wanderschuhe. Chile, jetzt kannst du kommen, ich bin gewappnet!

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Wanderritt durch die Puszta: Gastfreundschaft und fiese Busfahrer

Auch in Ungarn ist es so, dass die Menschen auf dem Land irgendwie gastfreundlicher sind als in der Großstadt. In der Puszta sind die Menschen sehr herzlich (bis auf die Nationalpark-Trappe-Schutztruppe ;-)). Sie winken einem beim Vorbeireiten zu, freuen sich, und die Autofahrer hupen beim Vorbeifahren spontan und laut. Letzteres war mit wiederholtem Fast-vom-Pferd-fallen verbunden 😉 In unserem Dorfgasthof waren sie besonders nett. Wir wurden essensmäßig so verwöhnt, dass sogar die elastische Reithose eng wurde. An einem Abend hatte der Rotwein Kork. Als wir Arpad baten, dies dem Wirt zu sagen, gab es eine große Sache deswegen. Zuerst der Wirt und dann der Rest der Küchenbesatzung kamen einer nach dem andern dazu, probierten den Wein, redeten gefühlte Stunden darüber, gestikulierten und schleppten schließlich mehrere Weinflaschen zur Probe an. Ein Mordsspektakel. Generell fiel mir in Ungarn auf, dass Ungarn sehr redselig sind. Sehr sehr redselig. Jedes kleine Ding wird wortreich und ausgiebig durchdiskutiert. Wenn man nichts versteht, steht man fassungslos daneben und fragt sich, was es da so viel zu reden gibt. Fragten wir Arpad, erhielten wir erstaunliche Antworten: „Der Mann wollte wissen, wie viel Uhr es ist.“ 

Kein Wunder, dass die Menschen auf dem Land so freundlich sind, es ist ja auch so schön dort 🙂

 

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In der Großstand Budapest hingegen sind die Menschen auffallend unfreundlich. Warum auch immer. Jedenfalls wurde ich in einem dieser Hop on Hop off Busse das erste mal im Leben von einem Busfahrer als Idiot beschimpft. Ich saß im Oberdeck des Busses und stützte meine Füße vor mir auf der Ablage ab. Nur so ein bisschen. Plötzlich kam der Busfahrer hochgeschossen, mit einer riesigen Sprühflasche bewaffnet und beschimpfte mich völlig unvorbereitet und sehr laut: „Du Füße Scheibe! Warum du Füße Scheibe? Steht hier Füße Scheibe? Steht hier nix Füße Scheibe!“ Dann folgte eine ungarische Schimpfkanonade und, begleitet von einem mörderischen Blick, das Wort „Idiot!“ Ich war echt fassungslos. Zum Einen hatte ich meine Füße nix an Scheibe gehabt und zum Andern, weil ich in einem öffentlichen Verkehrsmittel noch nie als Idiot beschimpft wurde. Spontan wollte ich ihn hauen, mich mit ihm zeternd durch den Bus rollen, da mich meine Mädels aber am Ärmel festhielten und meinten, sie hätten null Bock aus dem Bus zu fliegen, begnügte ich mich mit einem ebenso verächtlichen: „Du total komplett blöder Idiot. Scheiße Eier von Trappe!“ Aber wie gesagt, auf dem Land sind sie nett, die Ungarn.

Tja, ansonsten bleibt mir nur noch zu sagen, dass ich eine traumhaft schöne Woche hatte, einmal mehr froh war, eine Reiterin zu sein und die Puszta auf dem Pferderücken erkunden zu dürfen und einmal mehr feststellte: Mädels unter sich haben ganz schön viel Spaß 😉

 

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Bye-bye Ungarn, bis zum nächsten Mal! Mein Reisebericht ist hier zu Ende. Wenn es euch gefallen hat, dürft ihr euch schon auf meinen nächsten Reisebericht freuen, denn Mitte November geht es für 3 Wochen nach Chile 🙂

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Wanderritt durch Ungarn: Ungarische Post

Fas hätte ich es vergessen: eins der vielen Highlights meiner Ungarnwoche! Ich hatte Glück, auf einem der Übernachtungs-Reithöfe eine Darbietung der Reitkünste der ungarischen Csikos erleben zu dürfen. Just in time kamen wir auf dem Hof an, als die Vorstellung los ging. Der absolute Wahnsinn! Weil ich gerade eine faule Feiertags-Katerwolf bin, bediene ich mich hier einer kleinen aber feinen Beschreibung aus Wikipedia:

Als Csikós (kroat. und serb. čikoš), vereinzelt auch Tschikosch, bezeichnet man einen ungarischen Pferdehirten. Pferdehirten waren einst im gesamtenungarischen Königreich unterwegs. Die ungarische Puszta gilt als Heimat der Pferdehirten. Sie sind bekannt für ihre Dressurleistungen und Reitkünste. Heute noch kann man bei Hortobágy oder Tahitótfalu Vorstellungen der Reitkünste besuchen.

Ein Beispiel für die artistischen Leistungen der Pferdehirten ist die Formation ungarische Post, bei welcher der Csikós auf dem Rücken zweier Pferde steht, während er drei weitere Pferde als Gespann vor sich traben lässt.

Der Csikós ist nach dem Rinderhirten (ung. gulyás) der angesehenste unter den ungarischen Hirten.

Diese Pferdehirten sind übrigens schnatze Bürschchen. Hier ein paar Fotos, die für sich sprechen:

 

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Abends ging in der Pension die ungarische Post übrigens weiter 😉 Nicht, dass ihr denkt, die Katerwolf ist jetzt ein Alki, aber in der Puszta kein Alkohol trinken, det jeht nich, wa? Jedenfalls fühlte ich mich zu den Klängen einer typisch ungarischen combo zu einer spontanen tänzerischen Tanzeinlage verleitet, die mir viel Beifall brachte. Die Musiker waren sehr von mir begeistert. Als Dank kamen sie zu unserem Tisch und befiedelten uns ziemlich lange direkt ins Ohr, was mir den Unmut meiner kleinen Reisetruppe einbrachte *grins*

 

 

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Das Leben ist schön!

Hier war es die letzten 2 Wochen still. In mir tobte ein Sturm. Ein Angststurm, Shitstorm. Denn vor genau 2 Wochen ergab meine Nachsorge, dass in meiner Gebärmutter etwas drin war, was nicht reingehörte, deswegen rausgeschnitten und untersucht werden musste. Im Klartext: Krebsverdacht. Heftige 2 Wochen, wie ihr euch denken könnt, ihr kennt meine Vorgeschichte. Heute die Nachkontrolle und die Untersuchungsergebnisse: ALLES IST GUT! Gut! Gut!

Ich bin unendlich erleichtert und bald gibt es hier wieder Lach- und Sachgeschichten rund um Katerwolf & Sippe 🙂

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Öko-Machos

Gestern Nachmittag im heimischen Bioladen. Hinter mir an der Kasse ein klassischer Vertreter des New-Öko-Typs (männlich). Sauber. Teure Strubbelfrisur. Teure Designjeans, gekonnt tief am Hintern hängend plaziert. Lässiger Ringelpulli, Marke bekannter Markendesigner. Supercoole Lederjacke. Noch coolere Sneaker. On Top eine blau-weiß-geringelte Strickmütze, die sicher NICHT von Mutti selbstgestrickt war. Am Ohr ein I.Phone 5. Gekonnt lässige Wichtigmiene nach dem Motto: „ich bin so cool, dass ich im Ökoladen völlig lässig mit meinem I.Phone 5 telefonieren kann. Stört absolut keinen und die schädlichen Strahlen werden durch die Heilenergie des Ökoladens neutralisiert. Ich wägte ab, ob der nagelneue P.orsche Cryenne vor der Tür ihm gehörte. Sicher war dem so.

*bimmeling*

Ladentür auf, Ladentür zu. Ein Prototyp des „echten“ Ökos kommt rein. So der Agrartyp. Groß, vor Gesundheit strotzend (zur Anmerkung: der Design-Klon war eher klein und mickrig), rotwangig, große Pappkiste mit Lebensmitteln im Arm. Ganz offensichtlich der Chef des Ladens und mit Design-Männchen bekannt.

Dröhnende Begrüßung beiderseits. Brustklopf. Röhr. In die Ecke pinkel. Und dann wurde ich Zeugin eines Gesprächs original mit dem Inhalt:

Mein Auto.Meine Yacht. Mein Haus.

Keine Ahnung, was die Jungs am Laufen hatten. Vermutlich irgendsoein altes Frauendings. Irgendwie war ich enttäuscht, trotz meines höchst amüsierten Gesichtsausdrucks. Ich hätte es schon sehr passend gefunden, wenn das Gespräch sich zumindest um wahre Öko-Werte gedreht hätte.

Meine Solaranlage.Mein Bioklo.Mein Blumenkohl.

NIx da, vorbei die Zeiten, auf nichts ist mehr Verlass. Keine verlausten Rastajungs mit Schlamm an den Latschen mehr, stattdessen der neue Öko-Macho.

*seufz*

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Kleine Foto-Love-Story von Frau Katerwolfs Glück

Ich wollte euch schon immer mal zeigen, in welchem kleinen Paradies ich meine Freizeit verbringe. Also habe ich gestern die Kamera eingesteckt. Ich hatte Glück und erwischte eine Zeit auf dem Hof, als niemand da war, der Hof schlummerte in der Mittagssonne, die Pferde genossen zufrieden die letzten Sonnenstrahlen, alles gut, alles schön. Welch eine Idylle. Man, bin ich froh, dass ich das genießen kann. Es sind dies die Momente, in denen ich denke, was für ein Glück ich habe. Vor 2 Jahren dachte ich, ich überlebe das Jahr nicht und jetzt? Alles gut, alles schön. Ach was sag ich: alles so sehr viel schöner als zuvor 😆

Kommt mal mit, ich zeig euch das! Hier seht ihr einen Teil der Stutenherde, die mittlere Stute, die so schön glänzt, das ist meine Lola.

 

Ein kleiner Blick zum Hof hinunter, die Kühe gehen auf die Weide.

 

Lolas Freundinnen suchen Restäpfel auf dem Boden

 

 

Und hier ist sie, mein Mädchen:

 

 

 

 

Es hat genau 5 Sekunden gedauert, bis der Duft der Bananenleckerli in meiner Jacke zu ihr vorgedrungen war

 

 

Gib sie her!!!

 

 

Ihr wollt wissen, ob ER dabei war? Aber natürlich. Ohne Joschi geht nichts. Er liebt es, mit auf die Koppel zu gehen

 

 

Hält jedoch wenig von Kuschelattacken und weiß genau, wann es Zeit ist, aus dem weg zu gehen

 

 

Es gibt für mich kaum etwas Schöneres, um meine freie zeit zu verbringen. Mein Herz macht dabei jedesmal Freudensprünge.

Hier sind übrigens unsere 2 Neuzugänge auf der Koppel. Zunächst das Aschenputtel, das seit gestern dabei ist und vorläufig gemobbt wird. Legt sich sicher bald, aber im Moment ist sie das nackte Elend auf 4 Beinen

 

 

Und das hier, das ist die Teufelin, die erstmal schön alleine auf der Nachbarkoppel bleibt, das kleine Biest

 

 

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Teufelin

Als wir gestern Abend den Wetterbericht im TV schauten, war auf der Wetterkarte ein schmaler Korridor quer durch Deutschland zu sehen, in dem auch heute noch die Sonne scheint. Ratet mal, wo wir wohnen? Man kann auch Glück haben 🙂

Wir scheinen hier derzeit, bis auf ein paar Tage Dauerregen, die Sonnenkarte gepachtet zu haben. Deshalb war es hier bei mir auch so still die Woche. Habe mich gleich nach der Arbeit in meine Reitklamotten geschmissen, bin in den Stall gedüst, habe mein nicht immer damit einverstandenes Pferd von der sonnigen Graskoppel geholt/geführt/gezogen/gezerrt und bin ein paar Stunden über sonnenbeschienene Felder und durch lichtdurchflutete Wälder geritten. September ist mein Lieblingsmonat, und dieses ganz besondere Licht und das Farbenspiel der Natur sind mir im ganzen Jahr das Beste, was die Natur zu bieten hat.

Der liebe Joschi kam natürlich auch in den Genuss des schönen Wetters. Sei es bei unseren gemeinsamen Ausritten, oder beim Segeln am vergangenen Samstag. Wie schön auch das war! Die meisten Boote sind schon im Winterquartier, und so segelten wir im leichten Septemberwind über den glitzernden See, nur ab und an sahen wir ein anderes Segelboot. Joschi schien sich am Samstag, zum Ende der Saison, endlich mit seinem Segelschicksal abgefunden zu haben und versteckte sich nicht, wie üblich, unter Deck, von wo aus er uns in der Regel finstere Blicke zuwirft, sondern saß und lag zufrieden auf dem Seitenrumpf und ließ sich die Sonne auf den schwarzen Pelz scheinen – und von mir die Ohren kraulen.

Alles friedlich im Hause Katerwolf. Bis auf ein kleines Tierdrama gestern. In Form eines Neuzugangs auf unserer Stutenkoppel. Derzeit stehen dort 4 brave Stuten, eitle Harmonie ohne das übliche Stutengezänk. Gestern kam eine neue. Bildschön. Schwarzweiß, edles Köpfchen, glänzendes Fell. Mir fällt gerade ein: Hat der Teufel nicht auch einen Pferdefuß? Eine Teufelin in Pferdegestalt also. Sie kam auf die Koppel und mischte unsere völlig traumatisierten Mädels in einer Seelenruhe auf, die man durchaus kaltblütig nennen kann. Es gab den Stall üblichen Krach und die Teufelin wurde nebenan verfrachtet. Mal sehen, wie es weitergeht. Noch ist nicht klar, auf welcher Koppel sie unterkommt, denn sie war definitiv für unsere vorgesehen. Ich hätte einen Vorschlag: In der Hölle ist sicher noch ein Platz frei 👿

Macht es gut, ihr lieben, ich wünsche euch einen guten Start in die Woche, macht das Beste draus!

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