Alltagsabenteuer

Katerwolfs Update

Ich hab euch nicht vergessen, ich bin nicht klammheimlich ausgewandert, ich habe keinen Krebsrückfall bekommen und bin spontan verstorben, ich habe nicht weitere 10 Hunde adoptiert und bin ihre Sklavin geworden, nein, ich habe nur ein kleines Päuschen eingelegt. Von 2 Monaten, wie mich meine liebe Blogleserinfreundin Brigitte kürzlich erinnerte. Danke euch allen lieben Lesern, dass ihr mich in letzter Zeit zaghaft daran erinnert habt, dass ihr gerne mal wieder meine Blogeinträge lesen würdet 🙂

Die Zeit ist eine Schere. Rast dahin. Man will ein bisschen verschnaufen und sich auf ein Bänkchen setzen und wenn man wieder aufsteht, sind 2 Monate vergangen. Obwohl, das mit dem Bänkchen, das ist bei mir so eine Sache. Wer mich kennt, hat bei dieser Metapher vielleicht ein wenig amüsiert die Augenbrauen hochgezogen und sich im Stillen gedacht: „Bänkchen? Katerwolf? Na, die ist doch eher im ICE unterwegs!“

Stimmt.

Aber genug der Vorrede, es wird mal wieder Zeit für ein Update! Die letzten 2 Monate waren turbulent. So viel passiert. Anfang April sind wir kurzentschlossen für 1 Woche nach Ägypten geflogen. In einen Club. Die Sehnsucht nach Meer, Sand, blauem Himmel, Rundum-Verwöhnprogramm und süßem Nichtstun war einfach verlockend. Aber wisst ihr was? So richtig toll war das nicht. Leider flog ich schon erkältet los und schleppte mich die Woche eher matt als flott durch die Gegend. Ich wollte eigentlich alles mögliche unternehmen im Urlaub. Bisschen Yoga, Segeln, Tauchen…Die Erkältung machte mir jedoch einen Strich durch die Rechnung und so verbrachte ich die Woche lesend unterm Sonnenschirm. Aber das Schicksal wird sich schon was dabei gedacht haben. Wenigstens habe ich, am Pool, in der Chill-Out-Zone, spontan an einem Apnoe-Schupperkurs teilgenommen. Apnoe, auch Freediving, heißt: Tauchen ohne Schnorchel, Maske, Flasche, nur mit einer großen Flosse. Einmal Flipper sein, wer träumt schon nicht davon! Außer mir nahmen noch 3 männliche Ehrgeizlinge teil. Beim ersten spontanen Luftanhalten schaffte ich 20 Sekunden, und während ich danach ein wenig in der Gegend herumschaute, hielten die 3 Apnoe-Helden so lange die Luft an, bis sie blau anliefen. Am Ende waren es 3 Minuten. Nach weiteren 2 Durchgängen war ich bei stolzen 80 Sekunden. Die 3 Möchtegern-Flipper sitzen vermutlich immer noch am Pool und halten die Luft an.

Auch sonst kam ich im Urlaub nicht so richtig in Fahrt. Weiß auch nicht warum. Sicher, die Erkältung, aber eine Rolle spielte wohl auch das sehr spezielle Klientel der Clubanlage: Neben benannten Ehrgeizlingen, die unzähligen gestählten Pilates-Elsen mit Waschbrettbauch, Dauerjogger (auch mit Waschbrettbauch), Power-Surfer (dieser Waschbrettbauch!) und wo man hinschaute zumbate jemand herum. Pffft. Zumba! Zumba! Wenn man nicht so gut rauf ist, können einem unkoordinierte Zumbatänzer (hier meist Wampe statt Waschbrettbauch), die zu ohrenbetäubender Musik asynchron ihre Gliedmaßen bewegen, ziemlich auf den Sack gehen. War halt nicht so meine Woche. Vielleicht war es auch keine gute Idee, zu beschließen, just im Urlaub Vegan zu werden. Das brachte mir eine recht einseitige Ernährung (Blumenkohl) ein und am abendlichen Wir-Sind-alle-eine Familie-Gruppentisch die eine oder andere Verstrickung mit militanten Fleischessern:“ Isst du KEIN Fleisch? Warum? Also ich liebe Fleisch am liebsten, wenn es auf dem Teller noch MUH macht!“ Ich revenchierte mich mit lebendigen Schilderungen von Kakerlaken-im Knusperteig-Festmahlen in Mexiko, damals, als ich noch mit dem Rucksack herumreiste. „Rucksack?“ „Igitt!“ „Wir fahren schon in der 5. Generation in diesen Club.“ *von oben herab anschau*

Was gab es noch. Einen neuen Chef. Mister Speedy Gonzales. Der mich mega auf Trab hält. Uff.

Das liebe Viehzeug. Einer süßer wie der andere. Joschi, mein mittlerweile alter Tibet-Terrier-Herr hat einen Energieschub. Kayra, unsere türkischer Strandhund-Findling, die sich als Windhund-Jagdhund-Mix entpuppt hat, ist jetzt 2 und probt das Erwachsensein. „Hey, du Zottel da vorne, komm du mir da her! Isch rempel disch an, ey, du!“ Chikita, die kleine, aus der andalusischen Tötung stammende Chihuahua-Mops-Hündin meiner Eltern, genannte „Die Granate“. Und ab und an Honey, unser Ferienhund, eine Retrieverhündin, die uns liebt und mit Vorliebe in Flüsse springt und versucht, bis zum Meer zu schwimmen. Und natürlich Lola, meine gute, alte Oldenburger Stute, die im April 21 Jahre alt geworden ist und ein wenig in die Jahre kommt. Aber sie wird nach wie vor gerne geritten und liebt es, über die Felder zu galoppieren. Flankiert von Kayra und verfolgt von Joschi.

Das Rudel Kayra, Chiki, Honey  und Joschi (abgehoben)

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Apropos Reiten: Es gibt Wunder. Von einem Wunder will ich euch kurz erzählen. Mein Gatte, der bislang Angst vor Pferden hatte und meine Pferdesucht nicht mit mir teilte, reitet. Ihr lest richtig: reitet. Letztes Jahr haben wir einen kleinen Deal gemacht. und mein Mann willigte ein, dieses Jahr ein Reiter-Schnupperwochenende „Reiten lernen im Gelände“ mit mir zu machen. Ich habe mit allem gerechnet, nur nicht damit, dass ein bislang gänzlich unerkanntes Reittalent in ihm schlummerte und, dass es ihm Spaß machen würde. Jetzt nimmt er Reitstunden auf good old Lola und nächste Woche gehen wir zusammen ins Gelände. Jiiieeehaaaaa 🙂 Ich werde berichten.

Beweisfoto: Mein Mann reitet 🙂

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Auch von unserer Vegan-Challenge, die wir seit 4 Wochen machen, die ziemlich überzeugend ist und meinem Mann bislang 8 Kilo weniger auf der Waage gebracht hat, werde ich berichten. Yesss.

So, ihr Lieben, hier mal ein Punkt, sonst wird das ein Roman, ich hoffe, euch geht es allen gut und freue mich aufs „Wiederlesen“ mit euch. Bis bald!

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Dick, doof, hässlich war gestern :-)

Bin heute nicht mehr hässlich und doof, nur noch bisschen dick. Weiß auch nicht, was mit mir gestern los war. Ich vermute, irgendsoein Hormondingsbums. Jedenfalls habe ich heute ein gesundes, leckeres Frühstück zu mir genommen und bin mit meinen Hundis in den Reitstall gefahren – im Regen. Würg. Regen war auch den ganzen Tag lang gemeldet. Würg. Als ich im Stall ankam, brach aber überraschenderweise die Wolkendecke auf und offenbarte eine zunächst etwas schüchterne Herbstsonne, die mit der Zeit immer mehr an Selbstvertrauen gewann. Ich stellte mein Pferdemädel auf den Winterpaddock in die Sonne und mistete gut gelaunt zuerst ihre und dann die Nachbarbox aus, da mein Boxnachbar mehr oder weniger eingegipst kam. Der hatte gestern nen echten Scheißtag. Dagegen war mein „dick, doof, hässlich“ nur rosa Ponyhof.

Meine Hundis genossen den Stallvormittag in vollen Zügen: Joschi jagte in allen offenstehenden Boxen Mäuse. Wie immer erfolglos. Er hat aber, was das anbelangt, eine extrem hohe Frustrationsgrenze. Der Weg ist das Ziel 😉 Kayra bespielte zuerst Mailo, dann Bine und anschließend Erna. Und zwar abwechselnd im Misthaufen, im Schlamm und dann im Stroh. Joschi ging ab und an dazwischen und rief das Jungvolk zur Ordnung, woraufhin die drei Jungspunte wie die Orgelpfeifen im Stroh saßen und warteten, bis Caligula wieder zum Mäusejagen verschwand. Den Vogel hat heute aber eindeutig unser Hofhund abgeschossen. Er, ein großer, schwarzer Rüde, der ein wenig wie ein Höllenhund aussieht, ist immer für Überraschungen gut. Versteckt sich gerne mal im Traktor, lässt sich mit seinen 50 Kilo im Schubkarren umherfahren, was man halt so macht. Heute tauchte er plötzlich auf, scheinbar aus dem Nichts und sah aus wie eine übriggebliebene Gestalt aus der Halloweennacht. Wir rekapitulierten, dass er folgende Stationen durchlaufen haben musste: Schlamm, Wasser, Misthaufen, Strohhaufen, Reithalle (Sand). Die Reihenfolge ließ sich nicht mehr feststellen 😛

Nach einer schönen Mittagsrast waren wir, mein lieber Gatte und ich, noch 1 Stunde Nordic Walken, noch immer in der Sonne, ein runder Sonntag, würde ich sagen. Ich hoffe, euer Sonntag war auch schön und ihr startet erholt und heiter in die neue Woche.

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Dick, doof, hässlich

Kennt ihr solche Tage? Man wacht auf, schaut aus dem Fenster und stellt fest, dass es einer dieser Tage ist. Man schleppt sich ins Bad, als käme man direkt aus der Steinzeit, schaut in den Spiegel und zieht seinem verquollenen Antlitz eine Grimasse. Golem grimassiert zurück. Man schleppt sich weiter zum Anziehen. Jeans Nummer 1 passt nicht, an den Oberschenkeln zu eng. Jeans Nummer 2 passt auch nicht, am Bauch zu eng. Ok, dann halt Rock. Den neuen Ballonrock zum Beispiel. In dem man urplötzlich aussieht, wie ein Heißluftballon. Dann doch lieber Jeans Nummer drei, die lässt sich immerhin hochzerren und unter leichter Gewaltanwendung über dem Schwabbelbauch schließen. Und das ganze über Nacht. Gestern  war noch alles in Ordnung. Ich schwör. Dick, doof, hässlich. Einer dieser Tage:-)

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Parlääh wuuhhh fronncä?

Ich bin berühmt für meine Spontanideen. Darüber nachdenken tu ich meist hinterher. Richtig nachdenken, meine ich, so mit allen Konsequenzen und all dem Kram. So schrie mein Hirn vor 1 Monat gleich: „Jaaa, suuuper, nix wie ran an die Buletten!“ , als ich in einem Flyer das Angebot entdeckte, mein Französisch aufzufrischen. Ich bin an der französischen Grenze aufgewachsen, lernte in der Schule schnell und gut Französisch, und enge Freundschaften zu Schülern Deutsch-Französischer Schulen in der Stadt sowie diverse Liebeleien mit charmanten Jung-Franzosen aus Frankreich (Stephan, Olivier, Gregory, Marc, Jean, Didier, Jacques, noch mehr Oliviers…) vertieften meine Sprachkenntnisse unkonventionell und effektiv. So kam es, dass ich mit 18, 19 Jahren nahezu fließend Französisch sprach. Nach dem Abi ging es nach Berlin, zum Studieren, Leben, Erwachsenwerden und zum Französisch-Vergessen. Als ich nach 18 Jahren Berlin überraschenderweise lebenserfahren, alleinerziehend und fast frei von französischen Sprachkenntnissen wieder in heimischen Gefilden landete, wo mich nicht nur meine Familie und alte Freunde sondern ein neuer, verlockender Job erwarteten, merkte ich recht schnell, dass es hier ohne Französisch nicht wirklich gut geht. Vor allem nicht, wenn man einen Job hat, in dem man es viel und oft mit Franzosen zu tun hat. Die Tatsache, dass man fast alles versteht, reicht irgendwann nicht mehr. Auch nicht, wenn man Kolleginnen hat, die Muttersprachlerinnen sind und an die man unauffällig Telefonate und Gespräche weiterleiten kann. Seit geraumer Zeit schon ist es mir im Geheimen peinlich, Meetings still lächelnd und beifällig nickend zu absolvieren.

Und dann tauchte der Flyer auf. Mit dem verlockenden Angebot, sein eingerostetes Französisch aufzufrischen. 1 Woche lang, allabendlich 2 1/2 Stunden. Wie anstrengend das sein könnte, verdrängte ich erfolgreich. Und so kam es, dass ich vor 2 Wochen, nach stressigem Arbeitstag, Hunde ausführen, Pferd versorgen, einkaufen und was man halt so tut, die Schulbank drückte. Mit 5 anderen Opfern. Und einer ungemein gut gelaunten, sympathischen Französischlehrerin. Der erste Abend war das blanke Entsetzen. Wie, wir sollen wirklich Französisch sprechen? Wie jetzt? Völlig von der Rolle stellte ich mich mit den Worten vor: „Bonjour, je m`appelle Madame Katerwolf et je cherche une cravatte pur mon oncle Serge.“ Ungläubiges Mich-Anstarren. Nun ja, das war der einzige Satz, der sich in meinem Hirn an die Oberfläche bahnte. Ein längst verborgener Satz aus meinem ersten Französisch-Schulunterricht. Sehr peinlich das Ganze. Nach der vollständigen Vorstellungsrunde war es mir schon deutlich weniger peinlich, weil sich meine Nachbarin auf Spanisch vorstellte, die nebendran in perfektem Schwäbisch-Französisch (sehr drollig), eine weitere Schülerin schwieg und starrte panisch auf die Schulbank, eine Streberin war auch dabei und KONNTE das (erntete böse Blicke) und eine sprach so langsam, dass wir anderen derweil hätten das olympische Feuer nach Athen bringen können. Tja, das war dann die Stunde der Wahrheit.

Madame Mirabelle, unsere Dozentin, ließ sich dadurch in keinster Weise beirren und plapperte munter auf uns ein. Bewarf uns mit Subjonctif, Konditional I und II, Adverben, Adjektiven und so ging das munter weiter. Vor ihr saßen 6 überforderte, dehydrierte Schülerinnen, deren Gehirne man förmlich ächzen und knarren hörte. Es gab eine erste richtige Sprachübung: Jede von uns erhielt ein Blatt Papier, auf dem oben eine kleine, simple Bildergeschichte abgebildet war, unter jedem Bild standen ein paar Wörter. Ziel der Übung war es, unter Einbezugnahme der Wörter die jeweiligen Bildkästchen nachzuerzählen. Ich durfte anfangen. Panik. Ich starrte auf das Bild, auf dem 3 gezeichnete Menschen abgebildet waren. Ein Pärchen, Mann und Frau, auf der einen Seite einer geöffneten Tür und ein einzelner Mann, auf der anderen Seite der Tür. Die zur Verfügung stehenden Wörter waren Jacques, Ferdinand, Rosalie, porte (Tür), fete (Feier), inviter (einladen) und amis (Freunde). Ich starrte weitere 5 Minuten auf das Bild, das vor meinen Augen verschwamm und stammelte schließlich etwas. Madame Mirabelle schaute mich irritiert an. „Bon. Also, ich glaube, Sie verwechseln da etwas. Wer lädt hier wen ein? Ich meine, Jacques ist der Gastgeber und er hat seine Freunde Rosalie und Ferdinand eingeladen. Oder, was meinen Sie?“ Was ich meine? ALTER! Was weiß ICH denn, wer jetzt wen wo eingeladen hat? Herr, schick bitte Hirn. Trotz freundlicher Unterstützung seitens Madame Mirabelle und meiner Mitschülerinnen war es mir nicht zu vermitteln, wer Jacques, wer Ferdinand und Rosalie waren und was zum Henker sie da auf dem Bild machten. Tja, ein klassischer Fall von Black-Out würde ich sagen. Ein Totalausfall. Peinlicherweise bekam ich einen hysterischen Lachanfall. Wie früher, in der Schule, mit 13. Ich bekam mich nicht mehr unter Kontrolle, entschuldigte mich, ging vor die Tür, spritze mir auf der Toilette bisschen Wasser ins Gesicht. Half nichts. Sobald jemand im Kurs Rosalie, Ferdinand oder Jacques sagte, brach es wieder aus mir heraus. Zum Glück nahmen es alle mit Humor.

Tja, das war also meine erste Auffrischungsstunde. Ich kann euch aber beruhigen. Trotz fortschreitender Erschöpfung (jeden Abend fast 3 Stunden Rosalie, Ferdinand und Jacques SIND anstrengend!) löste sich tatsächlich nach und nach der Rost in unseren Birnen und wir kamen immer mehr ins Plaudern. Es gab noch ein paar Totalaussetzer, so etwa, als ich eine Geschichte nacherzählen sollte, in der es um Pilgern nach Lourdes und hohlen Jungfrauen ging, okay, da verlor ich etwas die Orientierung. Auch meine Mitschülerinnen erzählten mitunter wirres Zeug von Katzen, die Autofahren, Urlaubsreisen unter Wasser und solche Sachen 😉 Aber alles in allem war der Kurs unterm Strich doch von Erfolg gekrönt. Und weil es so schön war, mache ich jetzt weiter. Jeden Montag Abend 1 1/2 Stunden Konversationskurs bei Madame Mirabelle, ich halte euch auf dem Laufenden!

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Perfektes Wochenende

Ich sag einfach nur: ein perfektes Wochenende! 2 Tage in der Septembersonne durch unser schönes Saarland geritten und abends in einer herrlich kuscheligen Pension Schnitzel mit frischen Pfifferlingen gefuttert, Rotwein getrunken, Schnaps aus der benachbarten Schnapsbrennerei hinterher geschoben und sich wunderbar unterhalten und so viel gelacht. Spät am Abend todmüde ins gemütliche Bettchen gekuschelt und morgens in der Früh dann dieser Blick aus dem Fenster. Das Leben kann so schön sein. Stimmt ihr mir zu?

 

Assweiler

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Begegnungen :-)

Es gibt auf Erden ein paar Spezial-Exemplare. Ihnen zu begegnen, ist einfach eine gute Sache. In den letzten 3 Tagen hatte ich gleich zweimal das Vergnügen 🙂

Spezial-Exemplare 1: Im Blumenladen auf dem Land

Vorgestern waren wir bei Nachbars eingeladen. Neu-Nachbars wohlgemerkt, denn wir sind bekannter weise vor 3 Monaten umgezogen. Diese Nachbarn sind älteren Semesters, sehr nett und ein wenig zäh. Wenn ihr versteht. Aber lieb! Ich entschied mich für einen Blumenstrauß zum Einstand. Auf dem Weg vom Reitstall fuhr ich im angrenzenden Dorf an einem Blumenladen vorbei. Guter Zufall! Ich war noch nie drin gewesen, von außen sah er ein wenig seltsam aus, aber Blumen gibt es ja schließlich in jedem Blumenladen. Ich also rein spaziert und festgestellt, dass ich die Auswahl hatte zwischen vertrockneten Gartenpflanzen und Rosen. Ok, dann Rosen. Der Laden war leer, hinter einem der Stellwände kicherte es jedoch unterdrückt. Ich hüstelte ein wenig und schon kam hinter der Stellwand eine Floristin heraus. Eine kleine, runde, junge Floristin mit Kraushaar, Nickelbrille und breitem Grinsen: „Hallooo-h-ooo, halliii-halloooo“ *kicher*. Auch hinter der Stellwand kicherte es vergnügt weiter. Hm, hatte ich da 2 Jung-Floristinnen beim Kiffen erwischt? Oder Floristin+Florist beim heimlichen Stelldichein?

Ich gab meine Bestellung auf, Rosen mit bisschen grünem Volumen drumherum. Die junge Frau ging gut gelaunt mit den Rosen hinter die Verkaufstheke und begann sie zu binden. Oha! Sehr originell zu binden. Von irgendwoher unter sich nahm sie recht dicke, dicht belaubte Äste und große Farnblätter und drapierte sie um den immer größer werden Rosenstrauß. Mir kam die Vermutung, das Grünzeug stamme einfach aus dem heimischen Garten hinter dem Geschäft. Während sie also munter am Strauß arbeitete, erschien das personifizierte Kichern hinter der Stellwand. Ein ebenfalls jüngeres Exemplar, so um die 20, mit einer sehr merkwürdigen Frisur, breitem Grinsen und Bugs-Bunny-Zähnen. Bugs Bunny lümmelte sich an den Tresen und es entspann sich zwischen den beiden Frauen eine interessante Unterhaltung. Im Mittelpunkt stand so ziemlich die gesamte Dorf-Bevölkerung. Munter wurde getratscht und geklatscht, was das Zeug hielt, in breitestem Dialekt:

Bei der Hochzeit am vergangenen Wochenende habe die Braut (übrigens eine dorfbekannte Schlampe, die endlich jemanden fürs Leben gefunden hat) zwar ein schönes Brautkleid gehabt, allerdings habe ihre üppige Oberweite nur mangelhaft ins Kleid gepasst. Der Dachdecker, der wo immer mit dem weißen Kastenwagen herumfuhr, sei letztens sooo betrunken gewesen, dass er den Wagen nach der Schicht in einer falschen Garage geparkt hätte, den Schlüssel verlor und vor der Metzgerei einschlief. Bugy Bunny hat ihn nach eigenen Aussagen nach Hause geschleppt, nachdem sie seinen Schlüssel gefunden (und ihn dort vermutlich zielsicher vernascht) hat. Außerdem bekam ich zu hören, dass das Baby, das wo immer so schreit, das auf der Straße gegenüber, da wo die „du weißt schon wer“-Frau (vielsagende Blicke und mächtig hüpfende Augenbrauen bei den Mädels) auf dem Arm hat, nur so schreit, weil die Mama, eine dorfbekannte Schnapsdrossel, es so oft auf den Kopf fallen lässt. Am Ende verließ ich sichtlich amüsiert mit dem wohl ausgefallenstem und voluminösestem Rosenstrauß meines Lebens den Laden. Die Nachbarin starrte den Strauß übrigens recht irritiert an.

Spezial-Exemplare 2: Der Postbote aus der Puzsta

Postboten sind oft recht originelle Persönlichkeiten. Unser neuer Postbote, ein kleiner, dunkler, recht haariger Bursche steht dem in nichts nach. Er ist sehr kommunikativ. So wissen wir zum Beispiel schon, dass er Schafe züchtet, gerne Rotwein trinkt und dies und das. Gestern erwischte er mich in der Einfahrt, als ich gerade nach Hause kam. „Sind Sie Ungarin?“ fragte er mich verschwörerisch. Nach einem kurzen Austausch klärte sich, dass er ja kürzlich einen Brief aus Ungarn bei uns abgab und daraus schloss, ich müsse Ungarin sein. Tatsächlich bin ich halbe Ungarin, halbe Tschechin. Eine Nachricht, die ihn überaus freute, da auch er Unmengen ungarischen Blutes in sich hat. Ich erfuhr gestern Einiges über seine Kindheit, an die er selbst sich nur noch dunkel erinnert. Aber er wisse, er habe irgendwo dort oben an der „Muldau“oder wie der Fluss da heißt, gelebt und dass er dort mal was Schlimmes erlebt hat und zwar so  schlimm, dass er sich eingeschissen hat. Die Scheiße lief ihm grad so die Beine runterlief. Und wir seien ja fast verwandt und müssten demnächst mal einen Karton Wein zusammen trinken.

Ja, am Besten im Blumenladen. Klingt nach einem guten Plan 😉

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Der Sommer

…neigt sich langsam dem Ende zu. Das Licht wird spätsommerlich und morgens und abends spürt man den Herbst auf leisen Füßen kommen. Aber es war ein herrlicher Sommer, Sonne satt, wochenlang ohne Pulli, lange Hose und festes Schuhwerk unterwegs. Vergessen ist die wochenlange Regenzeit, als man dachte, das war´s jetzt, der Sommer kommt nicht mehr. Denn er kam doch – und wie 🙂

Ich habe ein wenig Arme und Beine ausgestreckt. Nach dem anstrengenden 1. Halbjahr, mit Hausumbau, Umzug, Einrichten, schier ohne Ende und meinem Kranksein, dass sich 3 Monate lang hinzog und mich schwächte, bis ich mit den Zähnen knirschte. Aber dann kam der Sommer und mit ihm die Entspannung. Haus fertig, Garten fertig. Wieder gesund. Die letzten Wochen waren dann ein Genießen. Alle Sitz- und Liegegelegenheiten im Garten bevölkert, die Abende mit Familie und Freunden bei viel Rotwein ausklingen lassen, alles gut.

Der Sommerurlaub fand diesmal zu Hause statt. Zum Einen, weil ich gesundheitlich noch nicht auf der Höhe war und zum Andern, weil der Geldbeutel leer war. Kein Wunder! So fuhren wir mit den Hunden zum Häuschen am See und verbrachten eine wunderbare Sommerwoche dort. 1 Woche lang in der gleichen Bux und mit Flip-Flops an den Füßen, tagsüber die Nase im Segelboot-Wind, abends den Blick im Rotweinglas, auf der Terrasse, Grillteller auf dem Tisch, Schilf und abendlichen See vor dem Auge. Schön. Erholsam. Eine willkommene Auszeit für Körper, Geist und Seele. Letzte Woche meine Nachsorge, alles gut. Jetzt fühle ich mich erfrischt, erholt und freue mich auf die 2. Jahreshälfte.

Jetzt kommt die GUTE Jahreshälfte. Altweibersommer, Herbstbeginn, ich mag das. Im September fahre ich in die ungarische Puszta, 1 Woche Wanderreiten, juchuu. Und Mitte November fahren wir für 3 Wochen nach Chile, nochmal ganz laut JUCHUUU.

Und die lieben Hundis? Den geht es prächtig. Joschi und Kayra sind jetzt dicke Freunde. Wehe, einer wird von einem Fremdhund dumm angemacht, gleich springt der 2 wie ein Ninja hinzu. Und Angst (ich sag nur: Sommerfeuerwerk) wird gemeinsam ausgestanden, zitternd Po an Po. Joschi lernt gerade „TOT!“, langsam, aber es wird. Kayra ist dafür noch zu jung-doof. Sie gibt dafür Pfötchen. Stürmisch. Einer kann nur schwer ohne den andern. Joschi ist heute mit Herrchen an den See gefahren, alleine. Kayra kommt mit mir auf einen längeren Ausritt, das schafft Joschi nicht mehr. Jetzt liegt sie hier elend herum, die Kayra, Joschi-los.

Ihr Lieben, ich wünsche euch einen schönen Feiertag und ein schönes Wochenende, macht es gut und bis bald, eure Katerwolf

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Mach mir den Eichendorf

Ich bin ein Glückskind. Heute Morgen um viertel vor 7, die Sonne schimmerte noch rötlich, ritt ich bereits hoch zu Ross über grüne Wiesen, vorbei an gelben Weizenfeldern und fest verschnürten Heuballen. Ich wollte der Hitze und vor allem den Bremsen zuvorkommen und hatte damit auch Glück. Mein altes Mädchen Lola schritt gutgelaunt aus, ein paar Katzen kreuzten unseren Weg, wir weckten 2 schlafende Hasen auf, sonst war alles friedlich und ruhig. Ich jagte Lola ein paar abgemähte Stoppelfelder hoch, galoppierte mit ein paar jungen Pferden um die Wette, die uns, eingezäumt auf ihrer Koppel, ein Stück weit begleiteten und ließ sie einfach laufen, meine wilde Lola, bis sie schnaufend stehenblieb. Unter einem Kirschbaum machten wir Rast. Ich pflückte vom Sattel aus ein paar krachrote, reife Kirschen und ließ sie mir schmecken, während sich Lola am anderen Ende am saftiges Gras gütig tat. Mein Blick schweifte über weite Felder ins Tal und darüber hinaus, wo der Wald begann und mein Herz machte einen Sprung. Und mein Pferd kam in den Genuss einer spontanen Gedicht-Rezitation:

Und meine Seele spannte
Weit ihre Flügel aus.
Flog durch die stillen Lande,
Als flöge sie nach Haus.“

So schön kann ein Tag beginnen, wenn man ihn am Schopf packt. Nun sitze ich zufrieden im Büro und verströme einen dezenten Duft nach „Eau de cheval“ 😉

Habt einen schönen Tag, eure Katerwolf

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Charles

Seit gestern sind wir um ein Familienmitglied reicher: Charles. Charles ist seiner Gattung nach ein Roboter. Genauer gesagt ein Rasenmähroboter. Ich liebe Charles. Ich muss jetzt nämlich nicht mehr Rasen mähen. Vielmehr kann man nun gemütlich bei einem Gläschen auf der Terrasse sitzen und zuschauen, wie Charles fast geräuschlos und unglaublich effizient den Rasen mäht. Das hat etwas ungemein Befriedigendes. Mein Mann hat Charles gestern beigebracht, wo er überall mähen soll, woraufhin Charles zunächst das ganze Grundstück abfuhr und kartographierte und alles brav speicherte. Es war irgendwie entzückend, ihn zu beobachten, wie er forsch in Löcher (von Kayra, unserem türkischen Neuzugang, Marke Strandhund, ausgebuddelte, wohlgemerkt) fuhr und stecken blieb, wie er gegen diverse andere Gegenstände stieß, z. Bsp. Büsche, Liegestühle und Bäume und dann jedesmal stehenblieb. Man konnte förmlich sehen, wie es in ihm arbeitete, bevor er schließlich das Hindernis als solches erkannte und weiterfuhr. Wenn Charles müde ist, fährt er brav zu seiner Ladestation, lädt sich auf und fährt dann frisch geladen wieder los. Mein Mann liebt Charles auch. Gestern Abend lief er ihm den ganzen Abend hinterher, wie einem Hundewelpen, der Laufen lernt, sah ihm zu, hob ihn geduldig aus Kayras Buddellöchern, verstopfte die Buddellöcher mit Tannenzapfen (die Kayra wieder herausholte) und holte ihn unter Büschen hervor.

Irgendwann hatte Charles den Plan im Sack und fing an zu mähen. Wow. SO kriegt bei uns keiner den Rasen gemäht. Fleißig mähte er geräuschlos die Nacht hindurch. Heute Morgen fanden wir Ihn im hinteren Teil des Gartens, unter einem Busch, völlig erschöpft. Er muss hängengeblieben sein, der Arme, man mag sich gar nicht vorstellen wollen, wie er die halbe Nacht, bis zur Erschöpfung, mit dem Hindernis gekämpft haben muss, bevor ihn die Akku-Kräfte verließen. Schnell setzten wir ihn heute Morgen in die Ladestation. Ihr glaubt es nicht: Kaum 15 Minuten später fuhr er schon wieder los und mähte schnell das letzte Quadrat, das er nachts nicht geschafft hatte. Wir lieben Charles.

Andere Bewohner des Hauses sehen das anders. Joschi und Kayra zum Beispiel. Joschi, unser wuscheliger Tibet Terrier, hat bekanntermaßen Angst vor Stubenliegen, Plastiktüten und eigentlich vor Allem, wenn man es Geräusche machend auf ihn zubewegt. Fernbedienungen, Gabeln, Kissen, egal, nimm es nur in die Hand, beweg es auf ihn zu, mach dabei *bsss bsss bsss* Geräusche, und schon verwandelt sich Joschi in eine tollwütige Bestie. Völlig unerwartet reagierte Joschi gar nicht auf Charles. Nahm ihn kurz wahr und ignorierte ihn einfach. Es gibt keinen Charles. Wo es keinen Charles gibt, gibt es auch keine Angst. Seltsam. Nun ja, neuerdings läuft Joschi auf seine alten Tage auch durch den Rasensprenger. Früher undenkbar. Ganz anders verhält es sich mit Kayra. Kayra sah Charles und hasste ihn. Wie eine Furie raste sie um ihn herum, attackierte ihn von allen Seiten und versuchte ihn zu töten. Hatte was von einem Kampf gegen den Endgegner. Sie versucht ihn ernsthaft zu beißen. Ich tippe mal auf eine Mischung aus Spiel und Dominanz, was Kayra umtreibt. Bleibt Charles stehen, erstarrt auch Kayra und fixiert ihn wie eine Maus, die gerade aus dem Mauseloch hervorschaut. Kaum setzt er sich in Bewegung, geht’s los. Am liebsten mag sie es, ins Haus zurückzutrotten, sich umzudrehen und zu beobachten, was Charles dann macht. Könnte ja sein, dass er sie urplötzlich anfängt zu jagen. Kaum bewegt er sich, rast sie wie ein Torpedo auf ihn zu und maßregelt ihn. Charles indes mäht unbeeindruckt seine Bahnen weiter. Mal sehen, wann Kayra aufgibt.

 

Foto Foto Foto

 

 

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Kleine Sommergeschichten

Auf dem Weg zur Arbeit heute Morgen kam mir ein hübsches, junges Blondi, im offenen Mini aus der Einbahnstraße entgegen. Aus der falschen Richtung. Erschrocken bremste ich und machte ihr mit der Hand ein (freundliches) Zeichen, sie möge bitte wenden und die Straße in die richtige Richtung weiterfahren.

Genervtes Augenrollen, putiges Schnutengesicht.

*grins*

Na, wie gehts euch? Genießt ihr den Sommer? Ich hoffe es doch sehr. Bei mir ist alles paletti, hab viel um die Ohren, die Zeit düst nur so dahin. Viele Projekte im Büro, Familie, meine lieben Tiere, das neue Haus und der neue, deutlich größere Garten mit beachtlicher Rasenfläche, die gemäht, und neuen Blumenstauden, die gegossen werden wollen. Gatte hat einen Rasenmähroboter gekauft, der die Woche installiert wird. Bis Ende des Jahres *grins*. Große Erleichterung. Ich freue mich schon auf die Reaktion unserer Hunde. Und erinnere mich noch an ihre Gewöhnungsphase an den neuen Steinbuddha, den wir vor einigen Jahren im Garten aufgestellt haben. Für Joschi war er längere Zeit der Staatsfeind Nr. 1, der schließlich in unbemerkten Momenten markiert wurde. Kayra lernte ihn ja erst kürzlich kennen, verbellte ihn zunächst erfolglos, versucht ihn jetzt aber heimlich auszubuddeln. Auch an den Rasensprenger gewöhnen sich die Hunde langsam. D.h. Joschi rast mittlerweile, von Eifersucht und Machtstreben getrieben, mittenhindurch, wenn man ihm ein Bällchen wirft. Kayra hingegen, die eine etwas längere Leitung hat als Joschi, spazierte vorgestern mitten hinein, stand ein Weilchen im Sprühregen herum und wunderte sich sichtlich, wo das Wasser herkam. Seitdem liegt sie misstrauisch auf der Terrasse und beobachtet die Wiese.

Hab ich euch erzählt, dass Kayra mittlerweile ein richtig guter Reitbegleithund geworden ist? Sie macht das toll, versucht Lola nicht mehr zu jagen und durch Überraschungsangriffe seitlich aus dem Busch zu erschrecken (und mich in die Büsche zu befördern). Das Joschilien, dass jüngst längere Zeit schwächelte und nicht mehr mit ausreiten wollte, hat einen neuen Schub und geht wieder mit. Erst kürzlich hat er uns stolzen Hauptes angeführt. Okay, ich bin extra langsam geritten. Ein anderes Mal beschloss ich, eine allseits bekannte Galoppstrecke aus Rücksicht auf Joschi im Schritt zu gehen. Woraufhin uns Joschi wie ein Torpedo überholte und sich auffordernd nach uns umdrehte. So nach dem Motto: „Wird hier heute nicht mehr galoppiert, oder was?“ Es ist entzückend mit meinen Vierbeinern. So absolvieren wir derzeit ein Gruppenduschen. Wegen der großen Hitze duschen wir jetzt alle gegen Abend unsere verschwitzen Pferde ab. Sie genießen es sichtlich, den kalten Strahl der Schlauchbrause zu spüren und strecken einem wohlig den Kopf entgegen. Während die Pferde gebraust werden, lungert eine stattliche Anzahl eifersüchtiger Hunde drum herum und will ebenfalls abgebraust werden. Im wahren Leben, ohne Pferd, würden sie das nie tun. Die Konkurrenz machts. So tappe ich neuerdings mit einem feucht glänzenden Pferd und zwei tropfnassen Hunden zur Box zurück *knuddel*. Ihr lieben, ich wünsche euch einen wunderschönen Tag, macht es gut, bis bald, eure Katerwolf

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