Monatsarchiv: November 2013

Auf nach Chile :-)

Auch wenn ich mich die letzten Wochen hier ein wenig rar mache, ich wollte nicht einfach so sang- und klanglos in die Ferne schweifen, ohne euch ein ganz liebes „Tschüss und bis später!“ hierzulassen. Am Freitag Mittag geht es los: Zunächst nach Frankfurt und von dort über Madrid nach Chile. 19 Tage werden wir unterwegs sein. AUFREGEND. UFF. Wie 2011 nach Indien, fahren wir auch diesmal mit dem Reiseanbieter W.ikinger Reisen, mit dem wir in Indien und in Finnland so gute Erfahrungen gemacht haben. Ich hoffe, dass wir auch auf dieser Reise eine nette Gruppe sind, mit der es Spaß macht, unterwegs zu sein. Wir fliegen zunächst über Santiago de Chile in den Süden, nach Puerto Natales, zu den Pinguinen und Gletschern, und dann arbeiten wir uns per Bus, per Flieger, aber auch zu Fuß nach Norden vor. Krönender Abschluss werden 4 Tage in der berühmten Atacamawüste sein.

Ich freue mich so.

Die letzten Monate war so viel los bei mir, weiß gar nicht, wo mir der Kopf steht. Die Pause in weiter Ferne kommt zur rechten Zeit. Sorgen macht mir das Kofferpacken. Wir nehmen nur wenig Gepäck mit. Aus Erfahrung wissen wir, dass bei dieser Art von Reisen Kofferschlepperei extrem nervig ist. Wir werden durch verschiedene Klimazonen reisen und von 30 bis 0 Grad alles dabei haben. Was in den Koffer kommt, muss wohlüberlegt sein. Dabei wollen die Hunde so gerne mit 😉

Leute, ick freu mir so.

Macht es gut, bleibt gesund, vergesst mich nicht, und freut euch schon auf meinen Reisebericht und Fotos aus dem fernen Chile.

CIAO 🙂

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Dick, doof, hässlich war gestern :-)

Bin heute nicht mehr hässlich und doof, nur noch bisschen dick. Weiß auch nicht, was mit mir gestern los war. Ich vermute, irgendsoein Hormondingsbums. Jedenfalls habe ich heute ein gesundes, leckeres Frühstück zu mir genommen und bin mit meinen Hundis in den Reitstall gefahren – im Regen. Würg. Regen war auch den ganzen Tag lang gemeldet. Würg. Als ich im Stall ankam, brach aber überraschenderweise die Wolkendecke auf und offenbarte eine zunächst etwas schüchterne Herbstsonne, die mit der Zeit immer mehr an Selbstvertrauen gewann. Ich stellte mein Pferdemädel auf den Winterpaddock in die Sonne und mistete gut gelaunt zuerst ihre und dann die Nachbarbox aus, da mein Boxnachbar mehr oder weniger eingegipst kam. Der hatte gestern nen echten Scheißtag. Dagegen war mein „dick, doof, hässlich“ nur rosa Ponyhof.

Meine Hundis genossen den Stallvormittag in vollen Zügen: Joschi jagte in allen offenstehenden Boxen Mäuse. Wie immer erfolglos. Er hat aber, was das anbelangt, eine extrem hohe Frustrationsgrenze. Der Weg ist das Ziel 😉 Kayra bespielte zuerst Mailo, dann Bine und anschließend Erna. Und zwar abwechselnd im Misthaufen, im Schlamm und dann im Stroh. Joschi ging ab und an dazwischen und rief das Jungvolk zur Ordnung, woraufhin die drei Jungspunte wie die Orgelpfeifen im Stroh saßen und warteten, bis Caligula wieder zum Mäusejagen verschwand. Den Vogel hat heute aber eindeutig unser Hofhund abgeschossen. Er, ein großer, schwarzer Rüde, der ein wenig wie ein Höllenhund aussieht, ist immer für Überraschungen gut. Versteckt sich gerne mal im Traktor, lässt sich mit seinen 50 Kilo im Schubkarren umherfahren, was man halt so macht. Heute tauchte er plötzlich auf, scheinbar aus dem Nichts und sah aus wie eine übriggebliebene Gestalt aus der Halloweennacht. Wir rekapitulierten, dass er folgende Stationen durchlaufen haben musste: Schlamm, Wasser, Misthaufen, Strohhaufen, Reithalle (Sand). Die Reihenfolge ließ sich nicht mehr feststellen 😛

Nach einer schönen Mittagsrast waren wir, mein lieber Gatte und ich, noch 1 Stunde Nordic Walken, noch immer in der Sonne, ein runder Sonntag, würde ich sagen. Ich hoffe, euer Sonntag war auch schön und ihr startet erholt und heiter in die neue Woche.

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Dick, doof, hässlich

Kennt ihr solche Tage? Man wacht auf, schaut aus dem Fenster und stellt fest, dass es einer dieser Tage ist. Man schleppt sich ins Bad, als käme man direkt aus der Steinzeit, schaut in den Spiegel und zieht seinem verquollenen Antlitz eine Grimasse. Golem grimassiert zurück. Man schleppt sich weiter zum Anziehen. Jeans Nummer 1 passt nicht, an den Oberschenkeln zu eng. Jeans Nummer 2 passt auch nicht, am Bauch zu eng. Ok, dann halt Rock. Den neuen Ballonrock zum Beispiel. In dem man urplötzlich aussieht, wie ein Heißluftballon. Dann doch lieber Jeans Nummer drei, die lässt sich immerhin hochzerren und unter leichter Gewaltanwendung über dem Schwabbelbauch schließen. Und das ganze über Nacht. Gestern  war noch alles in Ordnung. Ich schwör. Dick, doof, hässlich. Einer dieser Tage:-)

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